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Kondome hier, Masken dort. Und erstaunliche Parallelen.

Was war die Welt im 19.Jahrhundert stolz auf die Erfindung von Kondomen aus Kautschuk: Das Ende der Plackerei mit Waschen und Trocknen von dicken und unangenehmen Schafsdärmen.

Jetzt sollten die Geschlechtskrankheiten wie Syphilis bald ausgerottet sein, doch ein Fünftel der Bevölkerung litt und starb weiter daran.

Die Forscher hatten den Grund schnell entdeckt. Die «Rammelbeutel» wurden nicht von allen benutzt. Die Infektionsrate blieb hoch, jeder Mann wollte halt das Maximum der Gefühle erleben und verzichtete auch auf den immer höher werdenden Erlebniswert, als die «Pariser» aus Latex wurden.

Verbesserungen, Aufklärungen, Mahnungen. Nichts half. Der Egoismus war stärker. Die Folge ist HIV. Weltweit verantwortlich für endloses Leid, vor allem in Afrika. Ausgelöst durch verantwortungslose Rammler, die verantwortungslos ihre kurze Freude über alles andere stellen.

Und jetzt sind die Masken dran, Infektionen zu reduzieren. Doch wir sind vergleichsweise erst in der Stufe der Tierhäute: Die jetzigen taugen technisch noch nicht so viel wie es die Virologen erhoffen.

Erst die nächste Generation wird das Corona-Virus schon beim Aufprallen abtöten.

Wird damit die Pandemie eingedämmt und vielleicht sogar ausgerottet?

Sicher nicht.

Geschichte wiederholt sich: Wie zu Kondomzeiten weigert sich eine Minderheit, diese «Rotzbremse» zu benutzen oder richtig anzuwenden. Diese Verweigerer werden mit ihrem Egoismus das Virus weiter am Leben erhalten. Die Masse ist ihnen schutzlos ausgesetzt sein, denn das Recht, tun und lassen zu dürfen, wie es einem gerade so passt, ist demokratisch tief verankert. Disziplin gilt nur für andere. Corona wird uns vor allem wegen ihnen ewig erkalten bleiben.

Und die nächste Pandemie wartet schon in chinesischen Hinterhof-Schweineställen.