Wolf Buchinger

Autor¦Musiker¦Coach¦Moderator

Endlich ist es so weit! Zwei Monate habe ich darauf gewartet. Böse Menschen
würden vermuten, dass ich meinen Goldhasen einfach so schlachte und
esse. Nein! Dazu habe ich ihn viel zu lieb, denn beim genauen Hinschauen ist es eine
Häsin. Ihre schönen Augen schauen so raffiniert, wie es nur Frauen können, ihr süsses Stupsnäschen verführt zum Küssen, ihr rotes Samthalsband mit dem leisen Glöcklein trägt sie verführerisch, und wenn man nach unten schaut: Ihr Becken ist sehr, sehr
weiblich. Sie ist ein Unikat, auch wenn ich sie aus Dutzenden Goldhasen im Januar herausgefischt habe, unsere Blicke haben sich getroffen und ich war wie vom Blitz getroffen, in sie verliebt. Sie hat mich drei Monate lang begleitet, ich habe sie überallhin
mitgenommen, heimlich in der Laptop- Tasche ins Büro, nachts stand sie auf dem
Nachttisch, nur auf dem WC habe ich sie etwas weiter weggestellt. Es blieb natürlich
nicht bei Blicken. Bald haben wir uns geduzt: «Sag einfach ‹Daisy› zu mir.» Manchmal habe ich sie an mein Herz gedrückt, sie ist dabei sehr schnell weich geworden und hat
ganz warm bekommen, wodurch ihre Haut etwas runzlig wurde, was ich als emotionalen
Vorteil betrachte, denn ältere Frauen sollen ja die besseren sein.
Und endlich ist Ostermontag! Der Tag der Wahrheit. 

Daisy will es auch so, sie wehrt sich nicht und geniesst, wie ich sie langsam
ausziehe. Zuerst lege ich den Halsschmuck ab, küsse ihren wunderschönen nackten
Hals, den kaum jemand sieht. Dann lege ich sie sanft auf die Seite, chräbbele mühsam
dieses dumme weisse Schild mit ihrem Haltbarkeitsdatum ab, merke mir ihre Produktionsnummer L3628.12 für das ewige Gedenken an sie und komme dann zum Wesentlichen: Die Goldfolie sanft und gaaanz langsam abziehen. Welch ein Gefühl! Ihr sonnengebräunter Unterteil wird herausgeschält, ihre zarten Füsschen freigelegt und – huch! – dann kommt ihr Schwänzlein an die Reihe. Den Rest mache ich aus Pietätsgründen mit geschlossenen Augen: Ich schäle liebevoll die
rechte Seite, die linke etwas durch die Wärme verschrumpelte, und dann spüre ich vorne
diese sanfte Erhebung, quasi das zweite Gesicht einer Frau. Es folgt der Hals und seit
Jahren weiss ich, dass bei den beiden süssen geteilten Ohren meine Ekstase zu Ende ist.
Mein Lapin d’Or ist blutt, splitternackt. Es folgt ein Finale, wie es nur zwischen Liebenden
möglich ist. Ich zerschlage nicht ihren zarten Körper, wie es alle so brachial machen.
Ich nehme erst ihre Ohren in den Mund, warte, bis sie geschmolzen sind, und
schiebe genüsslich den ganzen Körper hinein, stets mit langem Warten, bis die Teile
geschmolzen sind. Mit dicken Backen murmele ich dann unter Tränen: «Bon voyage,
chérie Daisy!», und schlucke sie runter. Niemand nimmt so würdevoll Abschied von
seinem Osterhasen. Meine Trauerzeit dauert immer bis zum nächsten Januar.

zu lesen im aktuellen Nebelspalter 

Miese Aussichten

2019 wird das trockenste Jahr seit 1850

3, 2, 1! Prost Neujahr! Trinken wir noch einen grossen Schluck aufs 2019. Denn unsere Kehlen könnten schon bald sehr trocken werden. Ein nicht ganz ernst gemeinter Ausblick aufs neue Jahr.

 

Wüste
 

Januar:

Kein Schnee: Die Skilager werden zu Wanderlager umgestaltet.

Februar:

Dauerhaft 20 Grad: Anstatt Skirennen finden nun Velorennen statt.

März:

Die Baumblüte ist beendet, Reisebüros sagen die Bluschtfahrten im Mai ab.

April:

Die Chriesi sind reif, sie sind kaum grösser als ein Einräppler.

Mai:

Die kleinste Öpfelernte aller Zeiten: ein Kilo kostet 150.- Franken.

Juni:

Die Sommerferien werden vorverlegt: 38 Grad sind zu viel.

Juli:

Alle Bundesräte fahren im wahlwirksamen Frondienst Tanklaster mit Wasser in notleidende Bergdörfer.

August:

Afrikanische Regenmacher werden eingeflogen. Sie zaubern einen Millimeter Niederschlag.

September:

Der Rhein ist ausgetrocknet, Startups bieten Mountainbike-Touren im Flussbett an.

Oktober:

Ein ganzer Tag Regen – die Schweiz feiert.

November:

Der neun Monate dauernde Hitzesommer endet mit einem kurzen Gewitterschauer.

Dezember:

Mangels Weihwasser wird in den Kirchen nun Kir(s)chwasser benutzt.

Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Quelle: die Ostschweiz

Die Satire zum Heiligabend

Die Sache mit der Geburt von Jesus: Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

Wir alle wissen, wie das so war mit Maria, Josef und Jesus. Beziehungsweise: Wie es offiziell war. In Tat und Wahrheit verlief das Ganze ein bisschen chaotischer, als uns die Bibel weismachen will. Und zwar so…
Krippe
Die aktuelle Krippe vom Weihnachtsmarkt in Friedrichshafen.
*Dieser Text stammt aus dem Buch «Die Highlights der Bibel» von Wolf Buchinger
Josef war stinksauer auf die Römer, die den Befehl zu einer Volkszählung für alle knallhart durchgesetzt hatten: «Mich interessiert diese unnötige Zahl einen Dreck, sollen sie doch selbst zählen kommen! Ausserdem ist meine Frau Maria hochschwanger und sie muss sich vierhundert Kilometer durch die Wüste quälen.» Er schimpfte weiter auf die Ungerechtigkeiten der Besatzer, auf deren Bestechlichkeit und ihre Soldaten, die Karten spielen und saufen und nicht ihren Dienst verrichten. «Komm Josef, wir haben doch schon ein Viertel des Weges geschafft», versuchte Maria ihn zu trösten, doch Josef tobte so lange weiter, bis ihn die heisse Wüstenluft hinter den Atem brachte: «Drei Monate Strapazen für drei Minuten Bürokratie …» und trat vor Wut in den Sand. Man muss ihn verstehen, denn er war in einer Holzbaufirma fest angestellt, hatte einen regelmässigen Lohn und musste nun unbezahlten Urlaub nehmen, was seinem Chef natürlich nicht gefiel. Weiss der Teufel, ob sein Arbeitsplatz nach sechs Monaten noch frei war. Die Chancen standen nicht schlecht, er war als Ausländer gut integriert, sprach fast fehlerfrei die einheimische Sprache und war in den letzten fünf Jahren nie krank gewesen. Mit «nichts ist sicher auf dieser Welt» verstärkte er seinen Frust. Und da war noch die Unsicherheit mit Maria. Sie ist gut erzogen, was selten in diesen unruhigen Zeiten war und erlaubte nur dezente körperliche Berührungen vor der Hochzeit, die nun durch den Verdienstausfall in weite Ferne gerückt war. Josef hatte von Frauen wenig Ahnung und war ziemlich überrascht, als sie ihm gestand, dass sie von ihm schwanger sei. Er grübelte lange, wann denn so etwas hätte passiert sein können, er erinnerte sich aber nur an die Geburtstagsfeier seines Bruders, wo sie ziemlich gebechert hatten, dabei muss es wohl geschehen sein. Misslaunig stapften sie täglich bis zu vierzehn Stunden weiter durch die endlose Wüste, schliefen unter freiem Himmel, hatten keine Möglichkeit, sich zu waschen und ernährten sich nur von ein paar Datteln am Morgen und am Abend. Entsprechend tief war Enttäuschung, als sie endlich in ihrem Heimatdorf Bethlehem ankamen. Josef kommentierte den ersten Eindruck in seiner Art: «Heruntergekommenes Kaff, noch schlimmer als damals, als ich weggegangen bin.» Am liebsten hätte er sich bei einem Römer darüber beschwert, doch die aktuellen Ereignisse lenkten seine Aktionen in eine total andere Richtung. Kaum waren sie am Dorfbrunnen angekommen und hatten endlich frisches Wasser getrunken, zuckte Maria ein paar Mal zusammen, beugte sich jammernd nach vorne und stöhnte: «Mein lieber Mann, ich glaube unser Kind will raus!» «Das muss warten! Wir haben noch keine Unterkunft!» – «Dann suche bitte eine, aber schnell, wenn’s geht!» Josef speedete los, fragte überall hektisch nach, aber jedes Mal kam dieselbe Antwort: «Tut uns leid, wegen der Volkszählung ist alles besetzt.» Zum letzten Haus, ein paar Hundert Meter ausserhalb des Dorfes, rannte er so schnell er konnte und bettelte um ein Zimmer, egal wie klein: «Zu spät!» Jetzt konnte er seine Wut nicht mehr zurückhalten, er nahm den Besitzer am Kragen, drückte ihn an den Türrahmen und schrie mit der ganzen Kraft eines Zimmermannes: «Sofort eine Unterkunft oder ich zerhacke dir dein ganzes Haus!» Eingeschüchtert kam seine Frau aus der Küchenzeile und zeigte hinter ihn auf einen kleinen Stall. «Da wäre noch etwas frei, falls es Ihnen nichts ausmacht, mit den Schafen zu teilen!» «Die heutige Hotellerie ist auch nicht mehr das, was sie mal war, ja, ich nehme die Hütte!» Maria war ihm mühsam gefolgt und lächelte: «Immerhin ein Dach über dem Kopf.» Josef werkelte mit all seinen Kräften, er sperrte die Schafe in das hintere Gatter, kehrte den verdreckten Stall so gut es ging, bastelte aus alten Brettern so etwas Ähnliches wie einen Bettverschlag, füllte ihn mit Heu für die Nacht und wollte gerade zum Brunnen gehen, als Maria stöhnte: «Es ist soweit!» Ungeschickt folgte er ihren Anweisungen, mit zarten und beweglichen Dingen hatte er es nie zu tun gehabt, ein wenig ekelte er sich auch wegen dem Blut und den anderen Dingen. Er zog zu fest und das Baby brauchte keinen Klaps auf den Hintern, denn wegen diesem Schmerz schrie es von sich aus. «Gott sei Dank! Ein Junge!» Er wusch ihn notdürftig im Wasserbottich für die Schafe und legte ihn der erschöpften, aber glücklichen Mutter in die Arme: «Hier ist unser Josef!» «Jesus!» «Knaben heissen immer wie der Vater!» «Ein Engel hat befohlen, dass er ‚Jesus‘ heissen soll!» «Es gibt keine Engel, das sagst du nur, um mal wieder Recht zu bekommen!» «Die Engel kamen von Gott, er muss ‚Jesus‘ heissen, bitte!» «Jesus ist ein doofer Name, so heisst man nicht!» «Das wird sich bald ändern!» «Mein Gott, bist du stur! Letzter Kompromiss: ‚Josef-Jesus‘!» «Doppelnamen sind wegen der Volkszählung verboten!» Die Diskussion wäre noch endlos weitergegangen, hätte es da nicht an die Stalltür geklopft. Josef meinte: «Das ist der Vermieter, er will sein Geld, wie viele Tage soll ich buchen?» Er machte die Tür auf und wurde mehrfach geblendet: Ein riesiger Stern stand am Himmel, und in dessen Gegenlicht sah er drei seltsame Gestalten, die ihn mit Laternen anleuchteten. «Weg mit euch, wir geben nichts, wir haben selbst nicht genug!» «Wir möchten dem neuen Herrn huldigen! Bitte lasst uns ihn anbeten!» «Was sprecht ihr für eine seltsame Sprache? Und was spinnt ihr da zusammen? Bei uns seid ihr total falsch! Wenn ihr den Enkeltrick versuchen wollt, geht zum Besitzer gegenüber, der hat genug Geld, wir haben nichts! So und jetzt ab mit Euch!» Doch die drei stellten ihre Füsse in die Tür: «Wir sind drei Könige und wollen euch Geld, Gold und Gewürze bringen, damit es dem Herrn gut geht.» Josef war jetzt ziemlich verwirrt und mal wieder wütend, weil er seine Linie nicht hatte durchsetzen können, er war kurz davor, die drei zu verhauen, versuchte es aber lieber mit einer provozierenden Fangfrage, denn die Aussicht auf Geld machte ihn unsicher: «Seit wann können Neger König werden?» Doch das Trio antwortete nicht, drängte in den Stall und wollte unter allen Umständen seine Geschenke übergeben. Entsetzt schlugen sie die Hände über den Köpfen zusammen: «Der neue Herr liegt in einer Krippe, aus der sonst die Schafe fressen, das darf doch nicht wahr sein! Hier ist genug Geld für ein Fünfsternehotel! Hier ist genug Gold für die Zukunft eures Sohnes! Und hier sind die teuersten Gewürze, nehmt sie und werdet glücklich mit ihm!» Josef schritt jetzt zornig ein, denn sie hatten alles auf den zarten Neugeborenen gekippt: «Schluss jetzt, nehmt das Zeugs da weg, ihr erstickt ihn!» Maria erkannte die Lage besser, hievte sich aus dem Bettgestell, bedankte sich artig und versteckte ihren neuen Reichtum unter dem Heu: «Danke euch! Jesus wird sich bei euch irgendwann revanchieren!» Josef unwirsch: «Josef!» Doch die drei Könige sangen laut gegen ihn an: «Wir loben den Herrn Jesus, Jesus Christus! Jesus sei unser Herr! Amen!» In der Zwischenzeit hatte Maria schnell mal nachgezählt: «Es sind mindestens tausend Sesterzen, mehr als drei Kilo Gold und unendlich viel Weihrauch und Myrre. Wenn wir das verkaufen, sind wir reich!» «Das ist super! Alles gehört unserem Sohn Jesus – ohne Josef, aber mein Familienname muss erhalten bleiben, er muss Jesus Mohamed heissen! Basta!» Josef ahnte, dass er diesen Kampf verloren hatte, setzte sich zu Maria aufs Bett, streichelte sie liebevoll, nahm sich die Freiheit, sie ungefragt zu küssen und sagte voller Stolz: «Wer hätte gedacht, dass ich einen solch tollen Sohn zustande bringen würde …?» Maria wollte ihn gerade berichtigen, sie kam aber nicht dazu, weil sich die Geburt im Dorf rumgesprochen hatte und Hunderte Menschen in Partystimmung vor der Hütte warteten, um ihre Geschenke zu überbringen und einen kurzen Blick auf Jesus zu werfen. «Ihr müsst noch einen Moment warten! Hier drin ist es für ein Achtmonatskind viel zu kalt, wir machen schnell ein Feuer.» Gegen den Schafsgestank warf Josef noch eine grosse Portion Weihrauch hinein. «So, jetzt könnt ihr in Dreiergruppen hereinkommen! Geschenke hier links ablegen, jeder hat höchstens eine Minute, um Jo … Jesus anzuschauen! Der Ausgang ist da hinten!»
Black Friday

Heute geht es los: So viele Schnäppchen, die gar keine Schnäppchen sind

Es ist «Black Friday», und die Welt dreht durch. Inzwischen inklusive der Schweiz. Doch was steckt wirklich hinter dem schwarzen Freitag? Und können wir uns heute dumm und dämlich sparen? Bitte lesen Sie nicht weiter, wenn Sie Ihre Illusionen nicht verlieren wollen.

 

Black Friday
 

Black Friday: Nein, dieses Wort stammt nicht aus dem Jahre 1929, als der Börsencrash weltweit für Armut gesorgt hat. Wie das englische Wort vermuten lässt, stammt es aus den U.S.A., wo seit den 1960er Jahren nach dem Donnerstag des Thanksgiving (also dem Tag, an dem selbst Präsidenten Truthähnen ihr Leben schenken), die schwarzen Massen von Käufern die Strassen verdunkelten, weil sie für Weihnachten einkauften. 

Diese Massenveranstaltung hat sich vor ein Paar Jahren via China auf die ganze Welt verbreitet, und so haben jetzt alle Geschäfte und deren Mitarbeiter vor und an diesem Tag Stress und Ängste, dass ihre (angeblich) besonderen Rabatte die Kunden nicht zum Kaufen verführen. 

Dieser Tag ist der verkaufsstärkste des ganzen Jahres, weil jeder glaubt, nur noch Schnäppchen zu bekommen. Die Städte sind voll mit Plakaten, wie sie sonst in ihrer Schwärze nur bei Traueranzeigen gebraucht werden. 

Es sind und bleiben Versprechen, denn wer glaubt schon, dass in diesen 24 Stunden kundenfreundliche und echte Reduzierungen der Preise stattfinden? Er ist in, also muss jeder dabei sein und kauft und kauft, bis der Name seinen Sinn ändert und den schwarzen Blick auf den Boden des Portemonnaies freigibt.

Wer die Angebote kritisch prüft, wird schnell fündig: Rabatte, die davor und danach gleich sind, Reduzierungen, die ihrem Namen nicht gerecht werden, Kombi-Angebote, die schwer durchschaubar sind und viele Bluffs mit aufwändiger Werbung, die Schnäppchen vorgaukeln. Fachleute warnen vor den vielen undurchschaubaren Fallen und empfehlen, lieber kritisch und das ganze Jahr nach günstigen Angeboten zu suchen.

Manche Geschäfte können offensichtlich zu wenig englisch und machen aus diesem einen Tag «Black Friday» gleich zwei Tage oder gar eine Woche oder einen ganzen Monat. Bluff total. Wir Kunden werden mal wieder mit einem unnötigen Hype verarscht.

Ich empfehle, an diesem Tag zuhause zu bleiben, das Internet auszuschalten und einfach mal auszurechnen, was man heute nicht ausgegeben hat, um es in Ruhe und Genuss mit seriösen Angeboten zu vergleichen.

Vielleicht sieht unsere kommerzielle Zukunft so aus:

  • Cyber Monday mit Onlineprodukten,

  • Fruit Tuesday mit günstigen Früchten und faulen Tomaten,

  • Animal Wednesday für alle unsere hungerleidenden Haustiere,

  • Electronic Thursday für alles, was Strom braucht,

  • Black Friday für alle Ladenhüter,

  • Alco-Saturday für alles Hochprozentige,

  • Sleep-Sunday für alles, was man zum Schlafen braucht.

Und vielleicht braucht man dann nochmals einen Montag: den Credit Monday.

Quelle: Die Ostschweiz

Wolf Buchinger

Realsatire im Netz

 

Sommerzeit bedeutet Nachrichtenflaute. Die Medien versuchen das mit kuriosen Schlagzeilen zu überdecken.

Eine Auswahl von Schlagzeilen, die derzeit durch die verschiedenen Online-Medien geistern:

«Frau beisst eigenen Schäferhund.»

«Mann in Waschanlage von Bürste eingeklemmt.»

«US-Politiker wollen Dreijährige bewaffnen.»

«Dorfbewohner schlachten 292 Krokodile ab.»

«Die bösesten Thurgauer messen sich im Sägemehl.»

«Trump und Putin: ‚Der Kalte Krieg ist vorbei.’»

«Tessiner Nazi-Polizist wird befördert.»

«Küstenwache findet 100 Migranten in Kühllaster.»

«Bündner Pfarrer tritt zurück, weil er verliebt ist.»

«Können Sie damit leben, wenn er beim Sex an eine andere denkt?»

«Hund sitzt im falschen Flugzeug: Airline leitet Maschine um.»

«Irans Präsident erlaubt Frauen Stadionbesuch.»

«Mann schubst Kontrahenten auf Bahn-Gleis und lässt ihn nicht mehr hoch.»

… und bei uns war Hochsommer

Link: Die Ostschweiz

Wir haben uns an lange Namen gewöhnen müssen: Donaudampfschifffahrtskapitän, Popocatepetl,
Pyeongchang und früher mal Frau Leutheusser-Schnarrenberger. Namen können Erfolgshemmer sein.

Und jetzt hat Mutti Merkel den Namen ihrer Erbfolgetochter bekanntgegeben: Annegret Kramp-Karrenbauer.

Annegret, Deutschlands neue Sekretärin

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